Gesamt
Zimmer
Essen
Service
Tauchbasis
Tauchplätze
Weiter ging es nach der Tauchsafari mit 11 Tagen Erholung am Strand. Dazu sind auch meine andere Tochter und meine Frau nachgereist. Das Hilton liegt etwa 30 Autominuten südlich vom Flughafen Marsa Alam, neben der Bucht von Abu Dabbab. Der Hoteleigene Strandabschnitt ist seitlich an der Bucht. Somit ist das Nordriff davor und ein direkter Zugang ins Meer ist nicht möglich. Wer ins Wasser möchte, muss etwa 200m laufen und hat da einen sehr flachen Einstieg über sandigem Boden. Am Riff entlang zu schnorcheln ist wunderschön. Sehr viele Fische. Auch einen Rochen haben wir gesehen. Einmal beobachteten wir eine Muräne, wie sie dem Riff entlang schwamm. Dabei waren wir so abgelenkt, dass wir die sich von hinten nährende
Wasserschildkröte übersahen, bis sie knapp unter uns durchtauchte. Das etwa 1.5 Meter lange und 1 Meter breite Reptil war kurzzeitig leicht erschreckend.
Am Strand versuchen die Mitarbeiter alle Wünsche zu erfüllen. Die Liegestühle sind in Ordnung, die Sonnenschirme mit Strohdächern riesig. Wer noch eine Matratze benötigt, bekommt diese. Ich handhabe dies mit dem Trinkgeld so: wenn ich sehe, dass sich ein Angestellter grosse Mühe gibt, es den Gästen gemütlich zu machen, dann gibt es ab dem zweiten oder dritten Tag auch entsprechend Trinkgeld. Und ja, gebt bitte Trinkgeld in Ägyptischen Pfund, nicht in Euro oder anderes. Das hat auch etwas mit Respekt ihnen gegenüber zu tun. Jedenfalls waren "unsere" Liegen ab dem dritten Tag immer bereits vorbereitet.
Hinter dem Strandabschnitt hat es ein Restaurant, welcher den ganzen Tag all Inclusive Drinks (Mittelmässige) und einen kleinen Snack anbietet. Über die Mittagszeit gibt es zusätzlich Salat, ein paar wenige Speisen und Desserts. Nichts grosses, aber es reicht. Wer mehr Auswahl möchte, muss ins Ressort zurück. Das geht entweder knapp 10 Minuten zu fuss (bis ins Hauptrestarant) oder mit dem Züglein, welches sicher alle 20 Minuten oder nach Bedarf fährt.
Im Hauptrestaurant gibt es das Frühstück mit riesiger Auswahl. Eier werden nach Wunsch zubereitet. Fladenbrot wird frisch im Ofen gebacken.
Das Mittagessen hat ebenfalls eine grosse Auswahl und am Abend gibt es Themenabende. Auf der Terrasse gibt es immer etwas direkt vom Grill. Die Pastastation ist jede Mahlzeit in Betrieb und gar nicht so schlecht. Die Kellner sind sehr aufmerksam und verdienen sich so natürlich auch das eine oder andere Trinkgeld dazu.
Jedenfalls muss ich zugeben, dass dies eins der besten Buffetrestaurants war, in denen ich gegessen hatte. Immer alls frisch und nicht ausgetrocknet. Es wird darauf geachtet, dass es auch für den letzten Gast noch so aussieht wie für den Ersten.
Es gibt auch drei Spezialitätenrestaurants. Ein italienisches, ein Seafood und ein griechisches. Jedes kann ein mal pro Aufenthalt im All Inclusive besucht werden. Aber das bedeutet, dass nur ganz wenige Gerichte ausgewählt werden können. Im Seafood beispielsweise sind das entweder eine Suppe oder Humusvariation als Vorspeise, ein gemischter Seafoodteller, einen gegrillten Fisch, eine Pizza Margerita oder ein Teller Pasta als Hauptgang und ein Tartelett oder Früchte als Dessert. Alles andere kostet Extra. Bpsw. der Surf and Turf-Teller mit Rindssteak und Kingprawns für €50.-, was für Ägypten schon sehr hohe Preise sind. Auch wenn ich anstelle der Pizza Margerita eine Pizza mit Meeresfrüchten möchte, kostet dies €14.- Aufpreis. Das schreckt ab! Ich zahle gerne etwas drauf, wenn Preis/Leistung stimmen, aber nicht so viel. Die Spezialitätenrestaurants waren auch schlecht besucht, was wir gesehen haben. Auch wir haben nach dem Einen wieder das Buffetrestaurant bevorzugt (da gab es an dem Tag genau das gleiche Seafood am Buffet, wie im Seafood-Restaurant serviert).
Wer anstelle des Strandes einen Pool bevorzugt, so hat es mehrere. Zwei mit Poolbar, einen weiteren, kleineren Pool nur für Erwachsene. Mehr kann ich dazu nicht sagen, da wir immer am Strand waren.
Eigentlich hatte ich vor regelmässig ins Gym zu gehen, war aber so enttäuscht, dass ich nur einmal da war. Es scheint so, dass dies mehr eine Alibi-Sache ist. Man hat ein Gym. Ein grosser, schöner, Lichtdurchfluteter Raum. Eigentlich genial. Aber ein Laufband, zwei Fahrräder, ein Stepper. Im Kraftbereich eine Langhantelbank, bei der die Gewichtsscheiben mit zwei anderen Geräten geteilt werden müssen, eine paar Kurzhanteln mit 5, 7.5, und 12.5 Kg. Eine Hantelbank mit 20 und 25kg Kurzhanteln. Eine Multikraftstation, welche auseinanderfällt und nicht richtig benutzt werden kann. Und dann wars das auch schon in etwa. Ausser dass die Klimaanlage auf 25°C eingestellt war. Da schwitze ich schon, ohne Sport zu treiben.
Unsere Zimmer waren gross und hatten eine Verbindungstüre. Das Zimmer der Kinder mit Badewanne, unseres mit Dusche. Beide einen grossen Fernseher, auf welchem auf Deutsch jedoch nur RTL und ARD liefen. Dafür konnte man diesen per Bluetooth mit dem Handy koppeln um Musik zu hören. Eine Terrasse mit gemütlicher Sitzgelegeheit hatte es auch. Aber