Gesamt
Kabinen
Essen
Tauchguides
Sicherheit
Tauchspots
Meine Tochter und ich durften im April 2026 eine Tauchsafari auf dem Liveaboard Emperor Elite mitmachen. Am Flughafen Marsa Alam wartete man bereits auf uns und brachte uns in den Hafen Port Ghalib, wo wir das Gepäck auf dem Boot deponieren konnten. Checkin war aber frühestens nach 17:00 Uhr. Die paar Stunden konnten wir jedoch problemlos mit einem Besuch in Port Ghalib und einem feinen Kamelsteak auf dem heissen Stein überbrücken.
Checkin verlief unkompliziert, da die wesentlichen Angaben bereits im Vorherein online übermittelt wurden. Dann konnten wir bereits unser Zimmer im Oberdeck beziehen. Standartzimmer mit zwei getrennten Betten, nicht gross, aber ausreichend. Eigene Dusche/Toilette. Danach Equipment bereitstellen, Nachtessen und früh schlafen gehen.
Am ersten morgen war erst um 07:00 Uhr Tagwache, 07:30 Uhr Frühstück. Die Hafenbehörden überprüften in der Zeit alle Formalitäten und gaben die Freigabe. Während der Fahrt Richtung Abu Dhabab gab es ein ausführliches, mehrstündiges Briefing über das Boot, die Sicherheit, die Abläufe usw. Englischkenntnisse sind Voraussetzung!
Das letzte Briefing ging dann um den Tauchgang. Wie üblich, erstmal ein Checkdive ob die Gewichte stimmen, jeder eine Oberflächenboje schiessen kann usw.
Das Meer hatte eine Temperatur von 23°C. Geht mit einem 5mm Neopren, aber für ein wenig mehr Komfort tauchten wir doch mit dem 7mm Halbtrocken.
Die Riffe im Rote Meer sind voller Leben. Die hohen Temperaturen die letzten Jahre (anscheinend bis 32°C Wassertemperatur) haben jedoch sichtbare Spuren hinterlassen. Es ist trotzdem immer noch schön hier.
Dive - Eat -Sleep - Repeat ist das Motto. Und es stimmt! 06:00 Uhr wird geweckt. Equipment vorbereiten und um 06:30 Uhr ist das Breafing. Das Schiff hat Platz für 24 Taucher, so dass fast immer jeweils in drei Gruppen mit einem Guide getaucht wird. Eine Stunde ist normal. Oftmals davon knapp die Hälfte auf 30 Meter unten. Je nach Tauchplatz direkt aus dem Schiff, sonst mit dem Zodiac. Tauchende das Selbe. Zum Glück gab es keine Haltungsnoten beim Ausstieg aus dem Wasser ins Zodiac zurück. Es gab keine Ausstiegshilfe.
Nach dem Tauchgang Frühstück und Schlafpause.
Das ganze wiederholte such um etwa 11:00 Uhr und 15:00 Uhr. Wenn wir nicht gerade in einem geschützten Gebiet waren, gab es um 18:30 Uhr das Ganze nochmals für einen Nachttauchgang.
Bei Daedalus durfte kein Nachttauchgang durchgeführt werden. Dafür besuchten wir den Leuchtturm während dem Sonnenuntergang. Wunderschön!
Ganze zwei Tage, also 6 Tauchgänge, waren wir bei Daedalus. Immer in der Hoffnung Hammerhaie oder Weissspitzen-Hochseehaie (Longimanus) zu sehen. Leider gar nichts. Im April jedoch auch nicht die richtige Saison dafür. Und ehrlich gesagt, lieber so, als wenn die Haie für Touristen extra angefüttert werden.
Auf dem Schiff herrscht eine sehr lockere Atmosphäre zwischen Crew und Gästen. 16 Angestellte arbeiten für die max. 24 Passagiere. Was die zwei Köche und der Konditor aus dieser kleine Küche zaubern ist wahnsinnig. Das Essen ist sehr gut, da findet man nichts zu meckern. Die zwei der Hauswirtschaft stehen mit Getränken bereit, wenn man aus dem Wasser steigt, servieren beim Essen, räumen auf und machen die Zimmer, während man selbst auf dem Tauchgang ist. Die vier Seeleute fahren Zodiac, helfen beim an- und ausziehen der Ausrüstung. Nicht mal die Flossen dürfen selbst angezogen werden ;) Zwei Techniker, welche nebenbei unsere Tanks wieder befüllen, der Kapitän, der Vampir (so nannten sie den Nachtwächter, welche die ganze Nacht 15minütlich durchs ganze Schiff schlich) und natürlich die drei Dive-Guides.
Man fühlt sich sehr willkommen. Alle geben ihr Bestes, um einem ein unvergessliches Erlebnis zu bieten. Während wir nach dieser Woche fix und fertig sind, geht es für sie jedoch am Folgetag wieder von Vorne los.
Am letzten Tauchtag wird übrigens nur bis Mittag getaucht, danach wird der Hafen angesteuert. Equipment getrocknet, aufgeräumt, Extras abgerechnet Wer will kann nach Port Galib rüber laufen (5 min). Nachtessen gibts dann wieder auf dem Schiff. Am nächsten Morgen ist dann bis 10:00 Uhr Checkout.
Wir haben das Schiff bereits am Vorabend verlassen, da unser Urlaub in Marsa Alam weiter ging. Auch da wurde der Transport von der Landcrew der EmperorDivers organisiert.
Anzumerken ist, dass ich auf See ein T-Shirt bestellt und bezahlt hatte, dies bis zu unseren Checkout von der Landcrew noch nicht geliefert wurde. Hatte doch auch nicht mehr daran gedacht. Später im Hotel, als ich dies bemerkte, schrieb ich einen Tauchkollegen, ob er das für mich mit in die Schweiz nehmen und zuschicken würde. Da war jedoch schon ein Bote mit dem T-Shirt zu unserem Hotel unterwegs. Das nennt man Service!
Warum hatten wir uns für die Emperor Elite entschieden? Zum einen war es eins der wenigen Trips, welche die Durchführung bestätigt war, auch wenn es nur wenige Taucher gewesen wären. Bei Anderen bestand die Gefahr, dass die Tauchsafari kurz vorher abgesagt wurde. Da